Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Dressurreiter seine Aufgabe vergisst, weil er mit den Gedanken nicht in der Prüfung auf dem Turnier ist, sondern überlegt, was die Richter oder Zuschauer über ihn denken könnten. Oder der Springreiter weiß nicht mehr, welches Hindernis er als nächstes ansteuern muss, da er zuvor einen Abwurf hatte. Auch die Vorfreude, dass der Parcours bis zum letzten Hindernis fehlerfrei war und der Reiter sich schon im Ziel ohne Abwurf sieht, dann aber doch einen Fehler am letzten Hindernis kassiert, passiert nicht selten.

All diese Beispiele zeigen, dass eine Verbindung zwischen dem körperlichen, gefühlsmäßigen und geistigen Zustand eines Reiters existiert. Das ist auch der Grund, warum ein Reiter nicht nur sein Pferd und sich physisch trainieren sollte, sondern sich auch geistig und emotional auf das Turnierreiten vorbereiten sollte.

Ihre Folke Jaedicke

Reitmentalcoach aus Uetze, gelegen zwischen Hannover und Braunschweig, im Pferdeland Niedersachsen

Bild: pixabay.com

 

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