Die Angst zu versagen ist eine andere Angst als sich z.B. zu verletzen. Letztere begleitet uns täglich in unserem Leben, mal mehr, mal weniger bewusst, denn sie ist uns angeboren. Im Gegensatz dazu ist die Befürchtung zu Versagen eine gelernte Angst. Dabei kann es sich darum handeln, einen Fehler zu machen, andere Menschen zu enttäuschen, sich selber peinlich zu benehmen und/oder negativ aufzufallen, nicht das zeigen zu können, was man zuhause im Training gelernt hat und somit sein Potential nicht abrufen zu können. Die Ursache kann aber auch eine sehr hohe Erwartungshaltung an sich selber sein.

Ein Reiter, der sich Gedanken dazu macht, was in der Zukunft passieren könnte, kann leichter Versagensangst bekommen. So malt sich z.B. ein Reiter vor dem Ausritt aus, wie das Pferd von einem Traktor zur Seite springt oder er beim Galoppieren herunterfällt und sich verletzt. Ebenfalls gibt es Reiter, die sich wiederholt Gedanken zu vergangenen Situationen und Erlebnissen machen und dann diese oder ähnliche Situationen zukünftig vermeiden. Beide geistigen Haltungen, zukunftsorientiert oder in die Vergangenheit gerichtet, haben gemeinsam, dass sich der Reiter nicht im Hier & Jetzt mit seinen Gedanken befindet. Reitmentalcoaching bietet mehrere Methoden und Techniken an, um die Angst zu versagen zu begraben – egal welcher Herkunft diese ist. Denn machen Sie sich immer bewusst, es handelt sich um eine Angst, die Sie gelernt haben. Das heißt auch, dass Sie in der Lage sind, den sich daraus ergebenen Zustand wieder zu ändern!

Ihre Folke Jaedicke

Reitmentalcoach aus Uetze, gelegen zwischen Hannover und Braunschweig, aus dem Pferdeland Niedersachsen

Bild: xusenru/pixabay.com

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